
4. April 1887: Josef Isele beantragt eine „Erlaubnis zum Betrieb einer Restaurationswirtschaft“. Zu diesem Zweck soll ein Gebäude neben dem Bahnhof der Station Titisee errichtet werden. Die Geburtsstunde des heutigen Hotel „Bären“.
13. Mai 1887: Erwerb der Berg- und Weidfelder am Hirschbühl von Dionis Winterhalter vom Hermeshof und Theresia Winterhalter, geb. Rombach. Auf dieser Gemarkung wurde das heutige Stammhaus errichtet.
2. Mai 1888: Das Großherzogliche Bezirksamt Neustadt erteilt Josef Isele die Lizenz zum Betrieb des Gasthauses „Bären“.
19. Mai 1888: Eröffnung des heutigen „Bären“ durch Josef Isele.
16. Oktober 1890: Josef Isele kauft weiteres Bergland am Hirschbühl von Dionis Winterhalter und Theresia Winterhalter, geb. Rombach. Der Grundstein für die Erweiterung des „Bären“ war gelegt.
30. März 1896: Emil Dengler (Schwiegersohn des Josef Isele) erhält vom Großherzoglich Badischen Bezirksamt Neustadt die Genehmigung zum Branntwein-Ausschank.
19. März 1898: Josef Isele ist zwischenzeitlich verstorben. Emilie Dengler, geb. Isele und Berta Brugger, geb. Isele (Erben des Josef Isele) verkaufen das Hotel nebst Inventar und Ökonomiegebäuden an Louis Ganter, Brauereidirektor und Otto Hüglin, Privatier aus Freiburg.
16. Mai 1900: Nachdem Adolf Gut aus Falkau das Hotel und Gasthaus „Bären“ von Louis Ganter und Otto Hüglin gekauft hat, erhält er vom Großherzoglichen Badischen Bezirksamt Neustadt die Erlaubnis, die Gastwirtschaft „Bären“ in der Gemeinde Vierthäler zu betreiben.
19. März 1901: Das Ökonomiegebäude und die Dependance fallen den Flammen zum Opfer und brennen bis auf die Grundmauern nieder.
17. Juni 1934: Alfred Gut, Sohn des Alfons Gut, übernimmt das Gasthaus „Bären“.
1949: Nachdem die französischen Besatzungstruppen die Beschlagnahmung des „Bären“ aufgaben, konnte Alfred Guth das Haus gründlich renovieren und für die Zukunft rüsten.
1961: Wieder bedrohte ein Brand das Hotel „Bären“. Dank des mutigen Einsatzes der Familie Guth sowie des Personals konnte dieser jedoch rechtzeitig gelöscht werden.
1. April 1970: Alfred Guth verkauft das Hotel und Gasthaus „Bären“ an die erfahrenen Heidelberger Gastronome Adam und Harald Sauter. Adam und Harald Sauter führten den „Bären“ aus seinem Schattendasein zu heutigem Glanze.
1976 bis 1981: Das Stammhaus wurde von Grund auf renoviert, modernisiert, ein Aufzug wurde eingebaut und die Frühstücks- und Speiseräume umgestaltet.
Sommer 1981: Adam Sauter verstirbt. Heide und Harald Sauter führen das Hotel „Bären“ alleine weiter.
25. Februar 1982: Spatenstich für den Bau des Waldflügels am Hotel „Bären“.
19. Dezember 1982: Nach nur 10-monatiger Bauzeit wird der neue Waldflügel eröffnet. Das Hotel verfügt nun über eine Brandmeldeanlage und modernste energiesparende Wärmepumpen zur Wärmerückgewinnung für Brauchwasser, Schwimmbad und Sauna.
1988: Das Hotel „Bären“ feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Zwischenzeitlich wurden auch der Eingangsbereich umgebaut.
1995: Umbau der ehemaligen Vesperstube in die heutige Weinstube
1997: Bau des Wellnesspavillion
über zwei Etagen
2004: Die Söhne Thomas und Stefan Sauter übernehmen die Leitung des Hotel „Bären“ von ihren Eltern Heide und Harald Sauter. Somit wird das Hotel „Bären“ in zweiter Generation von der Familie Sauter geführt.
2005: Das Hotel „Bären“ bekommt einen frischen Anstrich und erstrahlt in neuer Pracht. Stammhaus und Flügel wachsen so noch mehr zusammen.
2006: Umbau des Restaurants: Neue, helle, freundliche Räumlichkeiten wurden geschaffen.
27. Dezember 2011: Ein Großbrand zerstört in der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2011 große Teile des traditionsreichen Hauses und richtet Schaden in Millionenhöhe an. |